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06.05.2013 - Übersicht | Drucken

Jahresstatistik 2012

Feuerwehren: 331 Alarmierungen im vergangenen Jahr

Leichter Mitgliederzuwachs, aber immer noch Nachwuchssorgen

Insgesamt 200 aktive Mitglieder engagierten sich 2012 in
den neun Ortswehren der Gemeinde. Das sind 15 mehr als
noch im Vorjahr. Und auch die Frauen scheinen die einstige
Männerdomäne nach und nach für sich zu entdecken. 34
Feuerwehrfrauen gab es Ende 2012 bei den Ortswehren.
Immerhin drei mehr als noch 2011.
„Dass wir bei den aktiven Kräften zulegen konnten, ist wirklich klasse“,
freut sich Gemeindewehrführerin Anke Müller.
„Aber insgesamt kann die Zahl noch nicht zufrieden stellen.
Besser wäre es, wenn wir die Einsätze auf noch mehr Schultern verteilen könnten.“
331 Mal rückten im vergangenen Jahr eine oder manchmal
auch gleich mehrere Ortswehren aus, um Brände zu löschen,
Hilfestellung bei Unfällen zu leisten, gefährliche Situationen
zu entschärfen oder auch um Menschenleben zu retten.
Die Einsatzstatistik weist für 2012 insgesamt 124 Brandalarmierungen (2011: 86) und 207 Alarmierungen im Rahmen technischer Hilfeleistung (2011: 174) aus.
„Bei einem Flächenbrand in der Basdorfer Rosenstraße wurden im vergangenen Jahr alle neun Ortswehren alarmiert.
Es war extrem trocken und heiß, so dass die Gefahr bestand, dass sich das Feuer schnell und dynamisch fortentwickelte“, erinnert sich Anke Müller.
Ehrenamtlich einer Feuerwehr anzugehören, ist kein Hobby.
Denn neben der Ehre übernimmt jeder Kamerad und jede
Kameradin ein nicht immer leichtes Amt. Feuerwehrmänner
und -frauen tragen Verantwortung – in der Regel neben ihrem Beruf – an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr.
Wenn der Piper oder die Sirene gehen, lassen sie alles stehen und liegen und eilen zum Einsatz. Dort sind sie vielfach erheblichen Gefahren ausgesetzt und oft müssen binnen Sekunden Entscheidungen getroffen werden, die auch über Leben und Tod entscheiden können.
Damit in der Gemeinde Wandlitz die kommunale Pflichtaufgabe des Brand- und Katastrophenschutzes auch weiterhin durch Freiwillige Feuerwehren abgesichert werden kann, hat die Nachwuchsförderung oberste Priorität. „Für unsere Jugendfeuerwehren konnten wir im vergangenen Jahr immerhin 16 neue Jungen und Mädchen gewinnen“, berichtet Anke Müller.
„Sicherlich tragen das gemeinschaftliche
Erleben, unsere tollen Jugendlager und vielleicht auch die
neuen Feuerwehrparkas mit dazu bei, dass die Jugendfeuerwehr für manch einen eine wirkliche Alternative zu Playstation oder Computer ist.“
Und mit den 2012 gegründeten Kinderfeuerwehren in Schönwalde und Basdorf für die Kleinsten zwischen sechs und acht Jahren gehen die ersten Ortswehren neue Wege bei der Nachwuchsgewinnung.
Eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen auch die Arbeitgeber, bei denen Feuerwehrmänner oder –frauen beschäftigt sind.
Der ganz überwiegende Teil der Betriebe und Unternehmen versteht sich als Partner der Feuerwehr.
Ob Freistellung bei Einsatz, Übung oder Lehrgang: sie unterstützen ihren Mitarbeiter, der sich ehrenamtlich in der Feuerwehr engagiert.

Quelle: Amtsblatt Gemeinde Wandlitz




Michael Krüger, 15.09.2013, 17:58 Uhr
Feuerwehr im Bild
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